ipps und Empfehlungen für Rollstuhlfahrer
Jeder Rollstuhlfahrer kennt sie: die Transfers zwischen Rollstuhl, Bett, Toilette, Stuhl, Autositz etc. Mehrmals am Tag erfolgt dieses kraft- und zeitraubende Umsetzen. Einige Rolli-Fahrer können die Transfers aus eigener Kraft bewältigen, wenn ihnen keine zu großen Hürden in den Weg gelegt werden. Andere sind ganz auf fremde Hilfe mit und ohne Hilfsmittel angewiesen. Wir haben uns zum Thema Umsetzen Gedanken gemacht und einige Informationen zusammengestellt, wie für Sie die Transfers vom und in den Rollstuhl einfacher und angenehmer werden können.
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Ein vermiedener Transfer ist der beste Transfer
Kein Rollstuhlfahrer mag die Tansfers vom und in den Rollstuhl. Besonders Patienten, die dafür einen Personenlifter benötigen, empfinden die Prozedur als sehr unangenehm, manchmal sogar als schmerzhaft oder beängstigend. Ist dies der Fall, dann sollten Sie bereits bei der Wahl des Rollstuhls und der Ausstattung überlegen, wie Sie die Anzahl der Transfers vermindern können. Eine Möglichkeit besteht darin, dass der Rollstuhl die Funktionen anderer Hilfsmitteln mit übernimmt. Zum Beispiel kann auf einen Stehständer und den Transfer dorthin verzichtet werden, wenn der Rollstuhl eine Stehfunktion besitzt. Der Transfer auf einen Stuhl entfällt, wenn der Rollstuhl eine Beinstütze anbietet, die das Üben am Bewegungstrainer zulässt. Ein Rollstuhl mit einer Relax- oder Liegefunktion kann sogar das Umsetzen zum Mittagsschlaf überflüssig machen.